Räuber Hotzenplotz

Familienstück von Otfried Preußler | Schauspielbühnen Stuttgart | Premiere: 29. November 2018

Wer kennt ihn nicht, den Mann mit den sieben Messern? Kaum ein Bösewicht der Kinderliteratur ist so berühmt wie der berüchtigte Räuber Hotzenplotz!

Ausgerechnet an ihrem Geburtstag hat er die Großmutter überfallen und ihre geliebte Kaffeemühle gestohlen. Da es dem Wachtmeister Dimpfelmoser nicht gelingt, den Dieb zu fangen, versuchen Kasperl und Seppel es auf eigene Faust. Mit einem Trick schaffen sie es, die geheime Räuberhöhle zu finden. Aber dort werden sie von Hotzenplotz überwältigt und müssen nun als Dienstboten arbeiten. Nur durch die Hilfe der Fee Amaryllis können sie sich wieder befreien. Aber damit ist der Räuber Hotzenplotz noch nicht eingefangen und die Kaffeemühle noch nicht zurückgewonnen!

Otfried Preußler hat mit „Der Räuber Hotzenplotz“ einen wahren Kinderbuchklassiker geschaffen. Seit über 50 Jahren begeistert die Geschichte junge und erwachsene Menschen – als Buch, im Film und auf der Bühne.

Regie: Grit Lukas
Bühne und Kostüme: Leif-Erik Heine
Kompositionen und Sounddesign: Maren Kessler und David Schwarz
Dramaturgie: Susanne Schmitt

Räuber Hotzenplotz: Andreas Klaue
Kasperl: Daniel Kozian
Seppel: Andreas Laufer
Großmutter/ Fee Amaryllis/ Unke: Diana Gantner
Wachtmeister Dimpfelmoser/ Petrosilius Zwackelmann: Marius Hubel

Presse

Nun treibt der Räuber Hotzenplotz auf der Bühne der Komödie im Marquardt sein Unwesen, herrlich gestört von Kasperl und Seppel. […] Tatsächlich ist Andreas Klaue ein Hotzenplotz wie aus dem Bilderbuch. […] Wie sich Diana Gantner als Großmutter das Bis-999-Zählen mit Gymnastikübungen oder dem Wienern des Bodens versüßt, das sind feine Einfälle, die bekannte Handlung mit kleinen, psychologischen Extras zu würzen. Ob nun Wachtmeister Dimpfelmoser mit Blaulicht auf dem Helm und bayerischem Seehofer-Slang für Lacher sorgt oder ob der Umhang des Zauberers Petrosilius Zwackelmann seine Verkehrstüchtigkeit mit dem Nummernschild „S – PZ 201“ unter Beweis stellt: in der Inszenierung von Grit Lukas sind es die Details, die eine Brücke in die Gegenwart schlagen. Auch wenn zwischendurch auch mal gerappt wird (Musik: Maren Kessler und David Schwarz), ändert sie am klassischen Räuber- und Gendarm-Spiel so gut wie nichts.
Julia Lutzeyer, Stuttgarter Zeitung, 29.11.18

Der Räuber Hotzenplotz fasziniert auch in der Komödie im Marquart die Grundschulkinder. […] Spannend geht es zu, die Figuren wirken auch äußerlich fantasievoll und Andreas Klaue […] erobert als Hotzenplotz schnell die kleinen Herzen der kleinen Zuschauer.  […] Alle scheinen mit viel Freude für die Kinder zu spielen, bei den lebhaften mitgehenden Zuschauern eine gar nicht so leichte Aufgabe, und so fordern die aufmerksamen kleinen Besucher lautstark eine Zugabe, als der heftige Schlussapplaus erklingt.
Arnim Bauer, Ludwigsburger Kreiszeitung, 02.12.18

Fotos

Fotos: Martin Sigmund